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Förderverein besichtigt die Abtei Brauweiler, die dieses Jahr ihr 1000 jähriges Bestehen feiert.


Ausflug des Fördervereins zur Abtei Brauweiler

Förderverein mit dem Stadtmarketingpreis 2024 ausgezeichnet

Der Vorstand gratuliert allen Mitgliedern und dankt ihnen für ihre jahrelange Unterstützung!


Anlässlich des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Stadt Jülich und des Vereins Stadtmarketing Jülich e.V. am 18.1.2024 im neuen Rathaus wurden der Förderverein sowie Ulrich Backhausen für ihr Engagement für die "Marke Jülich" mit dem Stadtmarketingpreis 2024 ausgezeichnet.

Bitte lesen Sie hier die überaus interessante Laudatio von Frau Dr. Elke Janßen-Schnabel auf den Förderverein Festung Zitadelle Jülich.

Der Förderverein dankt ihr für ihre ganz bemerkenswerte Einordnung unserer Tätigkeit an der Schnittstelle von Marketing und Geschichte.

"Zitadelle und Stadt, einschließlich Brückenkopf, sind der gebaute Ausdruck dieser omnipräsenten Schnittmenge: Geschichte als Hintergrundfolie, Geschichte, durchaus kritisch beleuchtet, dem Grundrauschen, Geschichte als Rahmen, zur Vergewisserung der eigenen Identität, um den Ort zu sehen als Ort, in dem man gerne lebt, „Heimat“, als Lebensgefühl an Gebautem verankern und Orientierung geben; stolz sein auf alle Besonderheiten."

"Entwicklung muss immer möglich sein. Ein wesentlicher Aspekt bei diesem Wandel steckt im Miteinander von Geschichte, Gegenwart und Zukunft, und zwar auf Augenhöhe."

Der Förderverein als "glückliches und zuverlässiges Scharnier, – auch zum behördlichen Denkmalschutz; er ist mit seiner detaillierten Kenntnis – ein wichtiger Partner zur Vermittlung von historischen Informationen".

Bericht im HERZOG

 

Preisübergabe durch Wolfgang Hommel, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing Jülich e.V., Foto: Dorothée Schenk

v.l. Elke Janßen-Schnabel, Mariele Egberts, Walter Maßmann, Rüdiger Urban, Wolfgang Hommel, Foto: Dorothée Schenk

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"Bilder aus Jülich - Vor und nach der Zerstörung"

am Dienstag, dem 26.11.2024, um 17 Uhr im Forschungszentrum (45 Minuten Kurzfassung) auf für Externe (s.u.)


Gezeigt wird das lebendige, noch scheinbar friedliche Jülich aus den ersten Kriegsjahren, das der Jülicher Zahnarzt Dr. Raoul Beyss schwarz weiß wie auch in Farbe festgehalten hat - nicht ahnend, welch einmaliges Dokument seiner Heimatstadt er damit erstellen sollte. Denn am 16.11.1944 schlägt der Krieg, den deutsche Truppen in die Länder Europas getragen haben, auch auf Jülich zurück. Die Stadt wird bei einem britischen Bombenangriff vollständig zerstört. Luftaufnahmen aus einem britischen Aufklärungsflugzeug aus dem Frühjahr 1945 zeugen von dem bedrückenden Ausmaß der Zerstörung. Das dokumentieren auch die Filmaufnahmen amerikanischer Bodentruppen nach dem Rurübergang Ende Februar 1945.

Doch die Stadt ersteht wieder neu - auf dem fast vollständig überkommenen Grundriss der Renaissancestadt, an deren Bauvorgaben sich der Wiederaufbau orientiert. So zeigt uns der Film von Klaus Krafft, den er 30 Jahre nach der Zerstörung erstellt hat, wieder eine blühende Stadt voller Leben. Diese Aufnahmen - heute auch schon wieder 50 Jahre alt - besitzen ihrerseits historischen Wert, denn nach der Errichtung der Fußgängerzone in den 80er Jahren kennen wir heute ein anderes Erscheinungsbild der Herzogstadt. Und auch dieses wird gerade Teil der Jülicher Historie, denn im Rahmen der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes werden neue Akzente in der Jülicher Innenstadt gesetzt .

Ich zeige hier eine auf rund 45 Minuten gekürzte Fassung der Filme im Großen Hörsaal des Forschungszentrums Jülich. Auch externe Gäste sind dabei willkommen; sie müssen sich allerdings zuvor anmelden unter uk-s@fz-juelich.de, damit der Zutritt auf den Campus möglich ist.

Für die Anmeldung werden folgende Angaben benötigt: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Wohnort, Nationalität. Ein Besuch ohne vorherige Anmeldung ist leider nicht möglich.

Es ist auch der Kauf des Buches des Fördervereins "Bilder einer Renaissancestadt - Jülich vor und nach dem 16. November 1944" möglich.