Erleben Sie mit JÜLTUBE eine Reise durch Zeit und Raum

300 Jahre Entwicklung des Festungsbaus erleben Sie, wenn Sie der Zitadelle auf den Grund gehen.


 

2 neue Führungen in der Zitadelle -

Tour 1: Horchgänge

Tour 2:  Luftschutz im 2. Weltkrieg

Steigen Sie ein in die JÜLTUBE

zum "Wandern in der Röhre"

Nächste Führung: Sonntag 2. Juni 2024  JÜLTUBE


Am Sonntag, 2. Juni, laden das Museum Jülich und der „Förderverein Festung Zitadelle Jülich“ zu einer "Fahrt mit der JÜLTUBE" durch die unterirdischen Gänge der Zitadelle ein. Walter Maßmann, Stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, geht mit seinen Gästen durch die selten besuchten Kasemattensysteme sowie die rund 150 Jahre nach dem Bau der Zitadelle angelegten Kommunikationsgänge, die auch als Horchgänge dienten. Sie sollten es ermöglichen zu hören, ob Angreifer die Wälle und Bastionen unterminierten. Dann bestand nämlich die Gefahr, dass in diesen Minen Pulverladungen zur Explosion gebracht wurden und die Festungsteile zusammen mit dem Beschuss aus Kanonen so schwer beschädigt wurden dass eine Bresche entstand, über die die Festung hätte gestürmt werden können. Aber auch die Spuren der Belagerungsübung von 1860 durch die Preußische Armee sind in den Gängen noch zu erkennen. Die Besichtigung ist wegen zahlreicher enger und niedriger Gänge leider nicht behindertengerecht. Auch für Kinder unter 12 Jahren erscheint die Führung wenig geeignet. Festes Schuhwerk ist erforderlich und eine warme Jacke wie auch eine Taschenlampe wären hilfreich. Treffpunkt für den gut eineinhalbstündigen Rundgang ist an der Pasqualini-Brücke am stadtseitigen Eingang der Zitadelle um 11 Uhr. Die Führung ist kostenlos ebenso wie am ersten Sonntag im Monat der Eintritt ins Museum Zitadelle. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

 vermauerter Schaden in der Salvator-Bastion aus der Belagerungsübung von 1860