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"GaSt" - Geschichte am Sonntag - Führungen des Fördervereins

An jedem ersten Sonntag im Monat von April bis Oktober wird von Seiten des Fördervereins eine kostenlose Führung durch die Festung Zitadelle angeboten.

Erfahrene Führerinnen und Führer erläutern den Gästen das Bauwerk und erzählen von der wechselvollen Geschichte der Festungsstadt und der Jülicher Herzöge.

Die Zitadelle wurde in den Jahren nach 1548 als Bestandteil der Jülicher Idealstadtanlage der Renaissance erbaut und gilt heute als eine der am besten erhaltenen Festungen im Bastionärsystem in Deutschland. Bei der Besichtigung der Johannes-Bastion wird dieses damals hoch moderne Verteidigungskonzept erläutert, das der Baumeister von Herzog Wilhelm V., Alessandro Pasqualini, aus Italien mitbrachte. Er entwarf auch das herzogliche Schloss im Stil der italienischen Hochrenaissance, den der noch erhaltene Ostflügel geradezu exemplarisch widerspiegelt. In der Schlosskapelle erfährt der Gast schließlich mehr über das einzigartige Mittelstützen-Motiv, wie es nur hier in Jülich zu finden ist.

 

Pasqualini-Brücke

Nächste Führung findet am 5. Oktober 2025, 11 Uhr, statt.

 

 

 

 

 

Zu GaSt in Schloss und Zitadelle zu Jülich

Die Jülicher Zitadelle mit dem herzoglichen Residenzschloss inmitten ist in ihrem Entwurf und ihrem Erhaltungszustand in Nordeuropa nahezu einzigartig. Sie wurde in den Jahren nach 1548 als Bestandteil der Jülicher Idealstadtanlage der Renaissance erbaut - einer der ersten Idealstadtanlagen überhaupt. Sie bietet mit der Schlosskapelle herausragende Architektur im Stil der italienischen Hochrenaissance - wie sie in Deutschland sonst nur selten zu finden ist.

Gastgeber am 5. Oktober ist Mariele Egberts, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Sie erläutert die Bauwerke und weiß dabei auch von interessanten Geschichten über das wechselvolle Auf und Ab der Festungsstadt und der Jülicher Herzöge zu berichten. Bei der Besichtigung der Johannes-Bastion wird das damals hoch moderne Verteidigungskonzept erläutert, das der Baumeister von Herzog Wilhelm V., Alessandro Pasqualini, aus Italien mitbrachte Die Festung war die modernste ihrer Zeit und galt als uneinnehmbar - bis gleich die erste Belagerung 1610 erfolgreich war. Pasqualini entwarf auch das herzogliche Schloss im Stil der italienischen Hochrenaissance, den der noch erhaltene Ostflügel geradezu exemplarisch widerspiegelt. In der Schlosskapelle erfährt der Gast schließlich mehr über das einzigartige Mittelstützen-Motiv, wie es nur hier in Jülich zu finden ist.

Die ca. eineinhalbstündige Führung ist kostenfrei - wie auch am ersten Sonntag im Monat der Eintritt in das Museum. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Treffpunkt ist am 5. Oktober um 11 Uhr an der Pasqualini-Brücke, dem stadtseitigen Eingang der Zitadelle.